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Balje ist eine runde, hölzerne Wanne (Zuber, kleiner Bottich, Kübel), ähnlich wie ein Daubeneimer gebaut.

Bookweeten (Buchweizen) gehört zur Familie der Knöterichgewächse. Buchweizen ist keine Getreidesorte, sondern ein enger Verwandter von Rhabarber und Sauerampfer. Er gedeiht auch auf kargsten Heide- und Sandböden. Anspruchslos und schnellwüchsig ist er aber frostempfindlich. Temperaturen unter fünf Grad können zu Aufgangsverzögerungen und Verlusten führen, Spätfröste sogar Totalschaden auslösen. In der Regel sollte die Saatzeit deshalb in den ersten drei Wochen des Monats Mai liegen.
Buchweizen trägt etwa zwölf Wochen nach der Aussaat seine Früchte. Die ungeschälten dunkelbraunen Früchte sind dreieckig. Sie sehen aus wie kleine Bucheckern. Diese Buchweizenkörner müssen geschält werden, da die harte Schale, die auch durch langes Kochen nicht weich wird, für die Ernährung nicht geeignet ist.

Butze oder Alkoven ist ein Wand- oder Schrankbett. In den Moorkaten wurden sie im hinteren Wohnbereich eingebaut. Sie waren mit Vorhängen, Holztüren oder Klappen verschließbar. Butzen waren natürlich wärmer als freistehende Bettgestelle. Der kleine Raum erwärmte sich eher, da immer mehrere Personen darin schliefen.

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